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Schulschachturnier auch in Coronazeiten möglich

So wie alle Schulen in Deutschland, hat auch die Oberschule Wagenfeld mit den Einschränkungen durch Corona zu kämpfen. An ein großes Schachturnier mit allen Schülern der Schule, die die Regeln beherrschen, war somit nicht zu denken. Die schulübergreifenden Turniere, die die Oberschule in der Vergangenheit sehr erfolgreich gestalten konnte, waren ohnehin bereits abgesagt. Um den Kindern und Jugendlichen trotzdem eine Möglichkeit zum Messen ihrer Schachfähigkeiten zu bieten, musste man also etwas aufwendiger vorgehen. Unter Einhaltung des sogenannten Kohortenprinzips, das zumindest den gemeinsamen Unterricht von allen Schülern uns Schülerinnen eines Jahrgangs zulässt, konnte das Turnier in fünf Teile gesplittet durchgeführt werden. Das heißt, dass es für die Jahrgänge fünf bis neun je ein einzelnes Turnier gab. Den Anfang machten die Jahrgänge sechs und acht bereits am 3. Dezember. Der Spielmodus wurde dabei wie üblich auf 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und sieben zu spielende Runden festgelegt.

In den Klassen 6a und 6b starteten einige Schüler, ohne große Erfahrungen mit Schachturnieren zu haben. Es wurde also während der Partien noch einiges dazu gelernt werden. Am Ende gab es mit Connor Tiedemann zunächst einen wenig überraschenden Sieger, da er bereits in seinem zweiten Jahr an der Schach-AG teilnimmt. Freuen konnten sich aber auch Luan Renzelmann auf Platz 2 und Luis Lehning auf 3. Beides Spieler, die bisher noch nicht an der AG teilgenommen haben. Das Turnier des Jahrgangs 8 war hingegen von deutlich größerer Erfahrung geprägt. Neben einigen aktuellen und ehemaligen AG-Spielern, nahm mit Thorge Kütemeyer auch ein Vereinsspieler der Schachsparte des TuS Lemförde teil, der aber vor dem Turnier dennoch nicht als alleiniger Favorit galt. Es war das direkte Duell mit Henrik Metzner, dass ihm verlustpunktfrei den ersten Platz einbrachte. Henrik Metzner kam so mit nur einer Niederlage auf den zweiten Platz. Den dritten Pokal konnte Lenn Mahnke holen.

Die Turniere der Klassen fünf, sieben und neun fanden am 17. Dezember voneinander getrennt statt. Auch hier stand das Turnier der „kleinen“ Fünftklässler unter der Überschrift „Wir lernen das Spiel“ statt. Dennoch waren besondere Leistungen zu beobachten. Der erstplatzierte Lennox Brikmann zeigte, wie gut er seine Gegner mattsetzen kann, Lean Haschke und Moritz Reck sicherten sich mit konzentrierten Leistungen die Plätze zwei und drei. In der schon etwas erfahreneren siebten Klasse nahmen mit insgesamt 19 Schülern die meisten einer Jahrgangsstufe teil. Mit Danny Windhorst setzte sich auch auch hier ein langjähriger AG-Spieler durch. Die Plätze zwei und drei gingen an Timur Giesbrecht und Mohammed Kaka Khan. Das Turnier mit den ältesten Teilnehmern aus dem Jahrgang neun fand zwar mit den wenigsten Spielern aber auf hohem Niveau statt. Niklas Schneekönig, der bereits 2020 kurz vor dem Pandemiebeginn sein erstes Landesfinale in Hannover spielen konnte, stand auch im Turnier seiner Jahrgangsstufe ganz vorn.  Das Podest komplettierten Leon Hagelmann mit Platz zwei und Thanakit Suphadamrongsakul mit Platz drei. Insgesamt nahmen 65 Schüler der Oberschule am Schachturnier teil, was ungefähr 25% der Gesamtschülerschaft ausmacht. Besonderer Dank gilt den außerschulischen Helfern Udo Hasenberg und Rolf Hamann aus der Schachsparte des TuS Lemförde, ohne die ein solches Turnier nicht stattfinden können.

Das Bild zeigt die Sieger des Turniers der Jahrgangsstufe 5

Von links: Lean Haschke, Lennox Brikmann, Moritz Reck

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