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Glühende Drähte und ein Meer aus Seifenblasen

Als wir unseren 6. Klassen von dem bevorstehenden Ausflug in die wissenswerkstatt berichteten war die Freude riesig. „Dürfen wir da selber was bauen?“ und „Können wir die Seifenblasenmaschine mit nach Hause nehmen?“ Diese und noch viele weitere Fragen brannten den Schülerinnen und Schülern unter den Nägeln.

Die wissenswerkstatt als außerschulischer Lernort für Handwerk und Technik in Diepholz bietet seit 2015 ein vielfältiges Programm zur technischen Bildung. Mit dem neuen Format sollen junge Menschen einen Einblick in vielfältige technische Themengebiete erhalten und für technische Berufe begeistert werden. 

Am 15. bzw. 16. März war es dann so weit. Mit dem Bus ging es nach Diepholz. In der wissenswerkstatt wurden wir bereits von Dirk Lahrmann und seinen Kollegen erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung ging es gleich in den bereits eingeteilten Gruppen los. Eine Hälfte der Klasse ging mit Herrn Lahrmann in die Holzwerkstatt um dort eine Seifenblasenmaschine zu bauen. Die andere Hälfte verschwand gemeinsam mit Kursleiter Ingo Röhling in der Elektronikwerkstatt. Dort konnte jeder seinen eigenen „Heißen Draht“ entwerfen und zusammenlöten.

Nach einem kurzen Theorieteil ging es gleich ans Werk. Anschauliche Schritt für Schritt Anleitungen, die durch viele Detailbilder unterstützt wurden, ermöglichten es allen Schülerinnen und Schülern die vorgegebenen Arbeitsschritte selbstständig durchzuführen. Die Mitarbeiter der Wissenswerkstatt standen dabei mit Rat und Tat zur Seite und halfen insbesondere bei der Bedienung der verschiedenen Maschinen.

 

Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert bei der Sache und gegen Mittag tönten die ersten Summer und auch der Letzte im Gebäude konnte hören, dass die „Heißen Drähte“ hervorragend funktionierten. Nur wenig später füllte sich die Holzwerkstatt mit hunderten Seifenblasen, die von den Schülerinnen und Schülern begeistert bejubelt wurden.

Die gebauten Werksstücke durften im Anschluss noch mit Aufklebern, Farbe und Glitzersteinen verziert werden und wurden dann stolz von allen mit nach Hause genommen.

 

Schon im Bus zurück nach Wagenfeld wurde gefragt: „Wann fahren wir da das nächste Mal hin?“ – das spricht definitiv dafür, dass es ein toller Tag war, der den Schülerinnen und Schülern viel Spaß gemacht hat und ihnen gleichzeitig neue Erfahrungen und Einblicke in den Technikbereich ermöglichte.

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