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Eine kleine Auszeit vom Alltag

Quelle: Diepholzer Kreisblatt vom 29.112019

Wagenfeld – Trubel herrscht in der Pausenhalle der Oberschule Wagenfeld ja häufiger, doch an diesem Freitag ist es eine besondere Atmosphäre. Weihnachtslieder erklingen im Hintergrund, Pizzaduft liegt in der Luft, und an zahlreichen Ständen werden Flohmarkt- und Weihnachtsartikel feilgeboten. Gewinnspiele sorgen ebenso für Unterhaltung wie die Schulband mit ein paar Kurzauftritten und die Theater AG mit einem unterhaltsamen Stück. Es ist ein bunter Weihnachtsbasar, den die Schüler der Jahrgänge fünf bis zehn wieder einmal einen Weihnachtsbasar organisiert haben.

Die Initiative dazu war von der Schülervertretung (SV) ausgegangen. „Der Weihnachtsbasar soll früher schon gut gelaufen sein, darum dachten wir, es wäre mal wieder eine gute Idee“, berichtete SV-Mitglied Cedric. „Wir haben in den Klassen rumgefragt, und 90 Prozent wollten mitmachen.“

Es sei eine schöne Gelegenheit, ein bisschen aus dem Alltag herauszukommen und sich auf die Adventszeit einzustimmen, begrüßte Schulleiter Frank Klausing die Initiative der Schülervertretung. Die Initiatoren sollen am Ende auch den Gewinn der Veranstaltung erhalten. Sie dürften dann selbst entscheiden, für welche Zwecke sie das Geld einsetzen möchten, so Klausing.

Damit Geld in die Kassen gespült wird, hatten die Schüler allerlei vorbereitet. Es gab „Vogelfutter am Stiel“ in Tassen, selbst gestaltete Weihnachtskarten und Adventsdekoration. Einige Schülerinnen dekorierten zum Beispiel große Zapfen direkt vor Ort nach den Wünschen ihrer Kunden mit Sprühfarbe und buntem Glitzer.

Die „besten Spiele auf dem Weihnachtsbasar“ bot nach eigenem Bekunden die Klasse 8c an. Gegen eine kleine Startgebühr mussten Büroklammern vom Tisch in ein Glas geschnippt und mit verbundenen Augen Gerüche identifiziert werden. Am Ende gab’s für jeden Punkt ein Fruchtgummi. Aber auch die übrigen Spiele – Dosenwerfen in verschiedenen Varianten und Pfeilewerfen – sorgten für Spaß. Die zehnten Klassen boten bunte Cocktails mit so geheimnisvollen Namen wie „Winter Exot“ und „Eiskönigin“ sowie Kaffee und Kuchen an.

Unter die wuselnden Oberschüler mischten sich für eine Weile auch die vierten Klassen der benachbarten Grundschule, die den nächsten Weihnachtsbasar vielleicht schon selbst mitgestalten werden. Denn eine Wiederholung ist ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

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