Schülerinnen und Schüler besichtigen den Windpark Wagenfeld-Süd
Im Rahmen des Earth Day 2026 haben die beiden Profilkurse Technik und Wirtschaft des 10. Jahrgangs den derzeit entstehenden Windpark südlich von Wagenfeld besichtigt. Auf die Einladung der Windpark Wagenfeld-Süd Entwicklungsgesellschaft (WWSE) hin machten sich die 13 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern Mario Mandow und Nils Fabig per Fahrrad auf den Weg zum Büro am Windpark.
Vor Ort wurde die Gruppe von Projektmanagerin Lena Schmelz in Empfang genommen und erhielt von Geschäftsführer Christian Oberbeck einen Einblick in die Zahlen, Daten und Fakten – dabei wurden, neben der Vorstellung des Projekts, wirtschaftliche Aspekte wie Finanzierung, Einspeisevergütung, Renditen und regionale Wertschöpfung sowie rechtliche Grundlagen wie Genehmigungsverfahren und das Baurecht thematisiert.
Anschließend ging es mit dem Rad weiter auf die Baustelle. Dort erhielten alle einen Einblick in die Technik der insgesamt sieben geplanten Windenergieanlagen (WEA) des Typs ENERCON E-160 vom ostfriesischen Hersteller aus Aurich. Eine WEA ist bis zur Gondel gemessen rund 160 Meter hoch und ein Rotorblatt kommt auf etwa 80 Meter Länge. Um große Windlasten aufzunehmen, kann der Turm einer WEA bis zu vier Meter schwanken und sein Rotorblatt sich um bis zu sieben Meter biegen. Auf der Baustelle konnte ebenso der Aufbau mithilfe von Großkränen beobachtet werden.
Zum Schluss wurde noch das für den Betrieb des Windparks benötigte und sich ebenfalls in Bau befindliche Umspannwerk angefahren. Hier wird später der Strom der WEA von Mittelspannung auf Hochspannung transformiert und schlussendlich ins Stromnetz eingespeist.
Den Schülerinnen und Schüler bot die Besichtigung eine anschauliche und praxisnahe Ergänzung zum Unterricht und hat, auch vor dem Hintergrund des besonderen Gedenktages, ihr Verständnis für erneuerbare Energien erweitert.